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Intensivbehandlung für die Arztpraxis in der Krise

Ihre Arztpraxis ringt mit dem finanziellen Überleben?

Dass es um Leben und Tod geht, sind Ärzte gewohnt. Wenn es jedoch um die finanzielle Perspektive der eigenen Arztpraxis geht, verhalten sie sich oft wie so viele ihrer Patienten: Sie stecken den Kopf in den Sand. Irgendwann geht es dann um das Überleben der eigenen Praxis – der finanzielle „Exitus“ droht.

Dabei gibt es selbst für akute Finanzkrisen einer niedergelassenen Praxis probate Therapieansätze. Das Insolvenzverfahren ist das Mittel der letzten Wahl – es bietet auf jeden Fall die Chance, den Schuldenberg auf längere Sicht los zu werden. Vorher sollte man jedoch nach milderen Mitteln suchen. Wenn sich eine außergerichtliche Lösung mit den Gläubigern finden lässt, stehen die Chancen auf den Erhalt der Arztpraxis noch deutlich besser. Die vertragsärztliche Zulassung kann dabei echt „Geld wert“ sein.

Um die Chancen zum Turnaround oder zum Neuanfang wahrzunehmen, muss man sich allerdings der Situation stellen: Um eine ehrliche Bestandsaufnahme führt kein Weg herum. Außerdem gilt es, sich zu informieren und Beratung in Anspruch zu nehmen.

Welche Möglichkeiten sich in der Insolvenz bieten, zeigen die beiden Beiträge „Der Arzt in der Insolvenz – ein Praxis-Ratgeber“ und „Das Schutzschirmverfahren – eine neue Chance für insolvente Ärzte“ auf.

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Von Ärzten, Insolvenz und rauchenden Köpfen …

Der Text ist fertig – Informationen, die Ärzten in der Insolvenz helfen. Nun fehlt nur noch der „richtige“ Titel für das Ganze. Kurz soll er sein, prägnant, einprägsam – und für namhafte Suchmaschinen „optimiert“. Als Autoren von recht-leicht-gemacht.com und mahnen-leicht-gemacht.com können wir ein Lied davon singen, dass die Suche nach dem richtigen Titel mitunter genauso langwierig, zeitraubend und nervig sein kann, wie das Schreiben des juristischen Textes selbst.

Wir standen vor dem Problem, einen „knackigen“ Titel zu finden, der die Problematik von insolventen Ärzten zum Ausdruck kommt, die vor dem Weg in die Regelinsolvenz stehen. Die Begriffe „Arzt“ – „Zahlungsunfähigkeit“ – „(Regel-)Insolvenz“  sollen also vorkommen.  „Als Arzt zahlungsunfähig – Rezept für den Weg durch die Regelinsolvenz“, erschien zu lang, der „Insolvenzratgeber für den niedergelassenen Arzt“ ein wenig „fad“, genau wie auch „Die Sanierung der Arztpraxis durch Eigenverwaltung“ für den zweiten Beitrag in der geplanten Serie.

Der Entscheidungsfindungsprozess – nennen wir ihn mal so, weil es so schön dramatisch klingt – bringt mitunter Kurioses zum Vorschein. Das zeigen folgende Entwürfe: „Eigenverwaltung – Sanitäre Einrichtung für Praxisfinanzen“ – dieser Titel wurde aufgrund seiner Missverständlichkeit selbst nach Vorlage eines ergänzenden Untertitels verworfen. Auch die Formulierung „Ärzte ohne Grenzen: Wenn die Zahlungsunfähigkeit erreicht ist“, hat es nicht in die Top 10 geschafft. Am Ende wurde es: Als Arzt in der Insolvenz – ein Praxis-Ratgeber. Wie finden Sie das?